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Die TÜV-Weiterbildungsstudie 2026 zeigt eine klare KI-Qualifizierungslücke in deutschen Unternehmen: 56 % nutzen bereits generative KI im Arbeitsalltag, aber nur 27 % haben ihre Mitarbeitenden dafür geschult. Besonders im Mittelstand und in kleinen Betrieben hinkt die Weiterbildung der KI-Nutzung deutlich hinterher – ein Umstand, der für deine eigene Karriereplanung 2026 sehr relevant ist.
Der TÜV-Verband hat für seine Weiterbildungsstudie 2026 rund 500 deutsche Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden befragen lassen (repräsentative Forsa-Umfrage). Das Ergebnis, das TÜV-Geschäftsführer Joachim Bühler auf den Punkt bringt: „Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im Arbeitsalltag angekommen, aber der Kompetenzaufbau hält mit der Nutzung nicht Schritt." Parallel dazu zeigt eine Bitkom-Erhebung: 48 % der Erwerbstätigen nutzen KI bereits im Job, und bei 41 % hat sich die eigene Tätigkeit dadurch schon spürbar verändert.
87 % der Unternehmen halten Weiterbildung für „sehr wichtig" oder „eher wichtig". Doch nur 29 % haben dafür eine schriftlich fixierte Weiterbildungsstrategie. Es bleibt also häufig bei guten Vorsätzen statt konkretem Plan.
74 % der Unternehmen gewähren ihren Mitarbeitenden nur ein bis fünf Weiterbildungstage pro Jahr. 65 % investieren maximal 1.000 Euro pro Mitarbeitendem und Jahr – für eine Technologie, die sich alle paar Monate weiterentwickelt, ist das wenig Spielraum.
Während 49 % der Großunternehmen bereits KI-Schulungen anbieten, sind es bei mittleren Unternehmen nur 32 % und bei kleinen Betrieben gerade einmal 21 %. Gleichzeitig sieht knapp die Hälfte der Unternehmen aktuell noch gar keinen Bedarf an KI-Weiterbildung.
Die Lücke zwischen KI-Nutzung und KI-Kompetenz ist zugleich eine Chance: Wer sich jetzt eigenständig weiterbildet, hebt sich von 73 % der Kolleg:innen ab, deren Unternehmen bislang keine strukturierte KI-Schulung anbieten. Das gilt besonders, wenn dein Arbeitgeber – wie laut Studie mehr als zwei Drittel der kleinen und mittleren Betriebe – noch keine klare Weiterbildungsstrategie hat. Wenn du selbst aktiv wirst, musst du dabei nicht auf das Budget deines Unternehmens warten: Über den Bildungsgutschein oder das Qualifizierungschancengesetz lässt sich eine geförderte KI- oder Digital-Marketing-Weiterbildung in der Regel zu 100 % finanzieren – unabhängig davon, ob dein Arbeitgeber gerade in Schulungen investiert oder nicht. Mehr dazu, wie KI generell den Berufsalltag verändert, liest du in unserem Artikel Wie KI deinen Arbeitsplatz verändert.
| Kennzahl | Wert laut TÜV-Weiterbildungsstudie 2026 |
|---|---|
| Unternehmen, die generative KI im Arbeitsalltag nutzen | 56 % |
| Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden zu KI geschult haben | 27 % |
| Großunternehmen mit KI-Schulungsangebot | 49 % |
| Kleine Unternehmen mit KI-Schulungsangebot | 21 % |
| Unternehmen mit schriftlicher Weiterbildungsstrategie | 29 % |
Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 500 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden zum Stand der betrieblichen Weiterbildung, veröffentlicht im April 2026.
Viele Unternehmen führen KI-Tools schneller ein, als sie strukturierte Schulungsprogramme aufbauen können. Besonders kleinen und mittleren Betrieben fehlen dafür oft Zeit, Budget und eine klare Strategie.
Kleine Betriebe: Nur 21 % von ihnen bieten laut Studie KI-Schulungen an, gegenüber 49 % der Großunternehmen.
Ja. Mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder dem Qualifizierungschancengesetz kannst du eine KI- oder Marketing-Weiterbildung unabhängig von deinem Arbeitgeber und in der Regel vollständig gefördert absolvieren.
74 % der befragten Unternehmen gewähren nur ein bis fünf Tage pro Jahr – für viele Beschäftigte ist das zu wenig, um mit der KI-Entwicklung Schritt zu halten.
Unter anderem den gezielten Aufbau anwendungsnaher KI-Kompetenzen, eine feste Verankerung von Weiterbildung in der Unternehmensstrategie und die aktive Nutzung bestehender Förderprogramme.
Warte nicht darauf, dass dein Arbeitgeber eine KI-Strategie entwickelt – hol dir die Kompetenzen selbst. Mit einer geförderten KI- oder Digital-Marketing-Weiterbildung bei Talentivo bist du deinem Team schon einen Schritt voraus. Lass dich unverbindlich beraten und finde heraus, wie du 2026 zu 100 % gefördert durchstarten kannst!
Quellen: TÜV-Verband: TÜV Weiterbildungsstudie 2026, ingenieur.de: KI im Job – Nutzung wächst schneller als Qualifizierung.
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