SEA & Google AdsPerformance Max Kampagnen 2026: Die 7 besten Tipps für mehr Anfragen
Performance Max Kampagnen 2026 richtig einsetzen: die 7 besten Tipps für mehr qualifizierte Anfragen bei kleinerem Budget. Jetzt lesen &…

Anzeigenerweiterungen – heute offiziell „Assets" genannt – sind zusätzliche Infos wie Sitelinks, Anruf-Buttons oder Preise, die du kostenlos zu deiner Google-Ads-Anzeige hinzufügst. Sie vergrößern deine Anzeige, erhöhen die Klickrate spürbar und kosten dich keinen Cent extra – du zahlst weiterhin nur pro Klick. 2026 sind sie für gute Anzeigenränge praktisch Pflicht. Du schaltest schon Google-Ads-Kampagnen, aber deine Anzeigen wirken im Vergleich zur Konkurrenz mickrig? Meistens liegt das nicht am Budget, sondern daran, dass wichtige Assets fehlen. In diesem Guide zeigen wir dir, welche Anzeigenerweiterungen es 2026 gibt, wie du sie in wenigen Minuten einrichtest und mit welchen Kniffen du mehr Klicks aus deinem bestehenden Budget holst.
Anzeigenerweiterungen sind zusätzliche Bausteine, die Google automatisch oder nach deiner Vorgabe unter deiner regulären Textanzeige einblendet – zum Beispiel Links zu Unterseiten, Telefonnummern oder Sternebewertungen. Sie machen deine Anzeige größer, informativer und damit klickstärker, ohne dass du pro Einblendung extra zahlst. Abgerechnet wird weiterhin nur der Klick auf die Anzeige oder auf ein Asset.
Google hat die „Anzeigenerweiterungen" (Ad Extensions) technisch in „Assets" umbenannt. Inhaltlich hat sich wenig geändert – Sitelinks heißen jetzt „Sitelink-Assets", Anrufe „Anruf-Assets" und so weiter. Im Google-Ads-Konto findest du sie unter dem Menüpunkt „Assets" statt wie früher unter „Anzeigenerweiterungen". Wer online nach „Anzeigenerweiterungen" sucht, landet also automatisch bei den Assets.
Der Anzeigenrang – also die Position und Häufigkeit deiner Anzeige – wird unter anderem durch die „erwartete Auswirkung von Assets" beeinflusst. Anzeigen mit gut gepflegten Erweiterungen bekommen tendenziell bessere Positionen bei gleichem Gebot. Gleichzeitig füllen Sitelinks & Co. mehr Bildschirmfläche auf der Suchergebnisseite – gerade auf dem Smartphone ein spürbarer Vorteil gegenüber Wettbewerbern ohne Assets.
Nicht jedes Asset passt zu jedem Business. Diese Tabelle zeigt dir die wichtigsten Typen und wann sie sich lohnen:
| Asset-Typ | Was es zeigt | Wann besonders sinnvoll |
|---|---|---|
| Sitelink-Assets | Bis zu 6 zusätzliche Links zu Unterseiten | Fast immer – z. B. Kurse, Beratung, Förderung |
| Callout-Assets | Kurze Textbausteine ohne Link (z. B. „100 % gefördert") | USPs hervorheben, wenig Aufwand |
| Struktur-Snippet-Assets | Vorformatierte Kategorien (z. B. „Kurse: SEO, Ads, KI") | Angebot in Stichworten zeigen |
| Anruf-Assets | Klickbare Telefonnummer direkt in der Anzeige | Beratungsintensive Angebote, mobile Nutzer |
| Standort-Assets | Adresse + Karten-Link (verknüpft mit Google Business Profil) | Lokale Angebote, Filialen, Beratungstermine vor Ort |
| Preis-Assets | Kachel mit Angeboten/Preisen zum Durchklicken | Klar vergleichbare Angebote oder Pakete |
| Bild-Assets | Kleines Bild neben der Textanzeige | Visuelle Wiedererkennung, mehr Aufmerksamkeit |
| Lead-Formular-Assets | Formular direkt in der Anzeige, ohne Landingpage-Klick | Schnelle Anfragen, niedrige Einstiegshürde |
Gehe im Google-Ads-Konto links im Menü auf „Assets" und klicke auf das Plus-Symbol. Wähle den gewünschten Asset-Typ (z. B. Sitelink) und trage Titel, Beschreibung und Ziel-URL ein. Für Sitelinks gilt: Verlinke nicht fünfmal auf dieselbe Seite, sondern auf unterschiedliche, relevante Unterseiten wie deine Kursübersicht oder deine Beratungsseite.
Google generiert manche Assets automatisch aus deiner Website und deinen Anzeigentexten (z. B. automatische Sitelinks). Das spart Zeit, ist aber nicht immer treffsicher. Prüfe automatische Assets regelmäßig im Bericht „Assets" – schwache oder irreführende Vorschläge kannst du pausieren, ohne die Funktion komplett zu deaktivieren.
Assets lassen sich auf drei Ebenen zuweisen: Konto (gilt überall), Kampagne (gilt für eine Kampagne) oder Anzeigengruppe (am spezifischsten). Für allgemeine USPs wie „100 % gefördert" reicht die Kontoebene. Für kursspezifische Sitelinks – etwa direkt zum Bildungsgutschein bei Weiterbildungs-Kampagnen – lohnt sich die genauere Zuweisung auf Kampagnenebene.
Nein. Das Einblenden von Sitelinks, Callouts oder anderen Assets kostet nichts zusätzlich. Du zahlst weiterhin nur, wenn jemand auf deine Anzeige oder auf ein klickbares Asset klickt – zum regulären Gebot deiner Kampagne.
Google empfiehlt mindestens vier aktive Sitelinks pro Kampagne, damit mehrere gleichzeitig neben deiner Anzeige erscheinen können. Sinnvoll sind meist sechs bis acht, damit Google auswählen kann, welche am besten zur Suchanfrage passen.
Nein. Google entscheidet für jede einzelne Suchanfrage neu, ob und welche Assets angezeigt werden – abhängig von Gerät, Position und erwarteter Wirkung. Es gibt keine Garantie, dass ein Asset bei jeder Impression erscheint.
Ja, indirekt. Die „erwartete Auswirkung von Assets" fließt in den Anzeigenrang ein. Gut gepflegte, relevante Assets können bei gleichem Gebot zu einer besseren Position führen – ein Ersatz für ein solides Gebot und relevante Keywords sind sie aber nicht.
Teilweise. In Performance-Max-Kampagnen heißen die Bausteine „Asset-Gruppen" und funktionieren etwas anders als in klassischen Suchkampagnen. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zu Performance-Max-Kampagnen.
Als Faustregel reicht ein Blick pro Monat in den Assets-Bericht, um schwache Sitelinks oder Callouts auszutauschen. Bei größeren Budgets oder saisonalen Angeboten lohnt sich eine wöchentliche Kontrolle.
In unseren Paid-Advertising-Kursen lernst du den kompletten Aufbau einer Google-Ads-Kampagne inklusive Assets, Gebotsstrategien und Tracking – 100 % online und, wenn du förderberechtigt bist, komplett kostenfrei über den Bildungsgutschein oder das Qualifizierungschancengesetz.
Anzeigenerweiterungen sind einer der einfachsten Hebel, um aus dem gleichen Google-Ads-Budget mehr Klicks herauszuholen – und trotzdem lassen sie viele Werbetreibende ungenutzt liegen. Willst du Google Ads von Grund auf richtig lernen, inklusive Assets, Gebotsstrategien und Conversion-Tracking? In unseren Paid-Advertising-Kursen zeigen wir dir genau das, praxisnah und im eigenen Tempo. Bist du arbeitssuchend oder angestellt, ist die Weiterbildung über Bildungsgutschein oder Qualifizierungschancengesetz in der Regel zu 100 % gefördert. Nutze unseren Förderrechner, um deine Chancen zu checken, oder sichere dir direkt ein kostenloses Beratungsgespräch.
Weitere hilfreiche Quelle: Google-Ads-Hilfe zu Assets.
Unsere Weiterbildungen in KI, Marketing und SEO sind über Bildungsgutschein oder Qualifizierungschancengesetz zu 100 % förderbar. In einem kostenlosen Gespräch klären wir deinen Anspruch.
SEA & Google AdsPerformance Max Kampagnen 2026 richtig einsetzen: die 7 besten Tipps für mehr qualifizierte Anfragen bei kleinerem Budget. Jetzt lesen &…
SEA & Google AdsDer Google Ads Qualitätsfaktor entscheidet über deine Klickkosten. So verstehst und verbesserst du ihn 2026 Schritt für Schritt.
SEA & Google AdsRetargeting mit Google Ads 2026: So sprichst du frühere Website-Besucher gezielt erneut an und holst verlorene Kund:innen zurück. Jetzt…