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SEA & Google Ads

Google Ads Anzeigenerweiterungen 2026: So nutzt du Sitelinks, Callouts & Co. für mehr Klicks

14. August 2026·5 Min. Lesezeit·von Sophie
Google Ads Anzeigenerweiterungen 2026 – Sitelinks, Callouts und Co. für mehr Klicks, Talentivo Magazin

Anzeigenerweiterungen – heute offiziell „Assets" genannt – sind zusätzliche Infos wie Sitelinks, Anruf-Buttons oder Preise, die du kostenlos zu deiner Google-Ads-Anzeige hinzufügst. Sie vergrößern deine Anzeige, erhöhen die Klickrate spürbar und kosten dich keinen Cent extra – du zahlst weiterhin nur pro Klick. 2026 sind sie für gute Anzeigenränge praktisch Pflicht. Du schaltest schon Google-Ads-Kampagnen, aber deine Anzeigen wirken im Vergleich zur Konkurrenz mickrig? Meistens liegt das nicht am Budget, sondern daran, dass wichtige Assets fehlen. In diesem Guide zeigen wir dir, welche Anzeigenerweiterungen es 2026 gibt, wie du sie in wenigen Minuten einrichtest und mit welchen Kniffen du mehr Klicks aus deinem bestehenden Budget holst.

Was sind Anzeigenerweiterungen (Assets) bei Google Ads?

Anzeigenerweiterungen sind zusätzliche Bausteine, die Google automatisch oder nach deiner Vorgabe unter deiner regulären Textanzeige einblendet – zum Beispiel Links zu Unterseiten, Telefonnummern oder Sternebewertungen. Sie machen deine Anzeige größer, informativer und damit klickstärker, ohne dass du pro Einblendung extra zahlst. Abgerechnet wird weiterhin nur der Klick auf die Anzeige oder auf ein Asset.

Vom alten Namen zum neuen: Erweiterungen vs. Assets

Google hat die „Anzeigenerweiterungen" (Ad Extensions) technisch in „Assets" umbenannt. Inhaltlich hat sich wenig geändert – Sitelinks heißen jetzt „Sitelink-Assets", Anrufe „Anruf-Assets" und so weiter. Im Google-Ads-Konto findest du sie unter dem Menüpunkt „Assets" statt wie früher unter „Anzeigenerweiterungen". Wer online nach „Anzeigenerweiterungen" sucht, landet also automatisch bei den Assets.

Warum Google sie 2026 noch wichtiger macht

Der Anzeigenrang – also die Position und Häufigkeit deiner Anzeige – wird unter anderem durch die „erwartete Auswirkung von Assets" beeinflusst. Anzeigen mit gut gepflegten Erweiterungen bekommen tendenziell bessere Positionen bei gleichem Gebot. Gleichzeitig füllen Sitelinks & Co. mehr Bildschirmfläche auf der Suchergebnisseite – gerade auf dem Smartphone ein spürbarer Vorteil gegenüber Wettbewerbern ohne Assets.

Die 8 wichtigsten Anzeigenerweiterungen im Überblick

Nicht jedes Asset passt zu jedem Business. Diese Tabelle zeigt dir die wichtigsten Typen und wann sie sich lohnen:

Asset-TypWas es zeigtWann besonders sinnvoll
Sitelink-AssetsBis zu 6 zusätzliche Links zu UnterseitenFast immer – z. B. Kurse, Beratung, Förderung
Callout-AssetsKurze Textbausteine ohne Link (z. B. „100 % gefördert")USPs hervorheben, wenig Aufwand
Struktur-Snippet-AssetsVorformatierte Kategorien (z. B. „Kurse: SEO, Ads, KI")Angebot in Stichworten zeigen
Anruf-AssetsKlickbare Telefonnummer direkt in der AnzeigeBeratungsintensive Angebote, mobile Nutzer
Standort-AssetsAdresse + Karten-Link (verknüpft mit Google Business Profil)Lokale Angebote, Filialen, Beratungstermine vor Ort
Preis-AssetsKachel mit Angeboten/Preisen zum DurchklickenKlar vergleichbare Angebote oder Pakete
Bild-AssetsKleines Bild neben der TextanzeigeVisuelle Wiedererkennung, mehr Aufmerksamkeit
Lead-Formular-AssetsFormular direkt in der Anzeige, ohne Landingpage-KlickSchnelle Anfragen, niedrige Einstiegshürde

So richtest du Sitelinks, Callouts & Co. ein

Schritt 1: Assets im Google-Ads-Konto anlegen

Gehe im Google-Ads-Konto links im Menü auf „Assets" und klicke auf das Plus-Symbol. Wähle den gewünschten Asset-Typ (z. B. Sitelink) und trage Titel, Beschreibung und Ziel-URL ein. Für Sitelinks gilt: Verlinke nicht fünfmal auf dieselbe Seite, sondern auf unterschiedliche, relevante Unterseiten wie deine Kursübersicht oder deine Beratungsseite.

Schritt 2: Automatisch erstellte Assets prüfen statt blind abschalten

Google generiert manche Assets automatisch aus deiner Website und deinen Anzeigentexten (z. B. automatische Sitelinks). Das spart Zeit, ist aber nicht immer treffsicher. Prüfe automatische Assets regelmäßig im Bericht „Assets" – schwache oder irreführende Vorschläge kannst du pausieren, ohne die Funktion komplett zu deaktivieren.

Schritt 3: Auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene zuweisen

Assets lassen sich auf drei Ebenen zuweisen: Konto (gilt überall), Kampagne (gilt für eine Kampagne) oder Anzeigengruppe (am spezifischsten). Für allgemeine USPs wie „100 % gefördert" reicht die Kontoebene. Für kursspezifische Sitelinks – etwa direkt zum Bildungsgutschein bei Weiterbildungs-Kampagnen – lohnt sich die genauere Zuweisung auf Kampagnenebene.

5 Praxis-Tipps für bessere Klickraten mit Assets

  • Mindestens 4 Sitelinks je Kampagne hinterlegen. Erst ab vier aktiven Sitelinks kann Google mehrere gleichzeitig ausspielen.
  • Callouts mit konkreten Fakten statt Floskeln füllen. „100 % gefördert über Bildungsgutschein" performt besser als „Top-Qualität".
  • Assets nach Zielgruppe differenzieren. Berta, 34, aus dem Einzelhandel, sucht andere Sitelinks als ein HR-Manager, der Weiterbildungen fürs Team bucht – nutze getrennte Kampagnen mit passenden Assets.
  • Leistung regelmäßig im Assets-Bericht kontrollieren. Google zeigt dir pro Asset, ob die „Auswirkung" hoch, mittel oder gering ist – schwache Assets austauschen.
  • Assets nicht isoliert betrachten. Sie wirken am stärksten in Kombination mit einem sauberen Qualitätsfaktor und passenden Keyword-Optionen.

FAQ: Google Ads Anzeigenerweiterungen 2026

Kosten Anzeigenerweiterungen extra?

Nein. Das Einblenden von Sitelinks, Callouts oder anderen Assets kostet nichts zusätzlich. Du zahlst weiterhin nur, wenn jemand auf deine Anzeige oder auf ein klickbares Asset klickt – zum regulären Gebot deiner Kampagne.

Wie viele Sitelinks sollte ich mindestens anlegen?

Google empfiehlt mindestens vier aktive Sitelinks pro Kampagne, damit mehrere gleichzeitig neben deiner Anzeige erscheinen können. Sinnvoll sind meist sechs bis acht, damit Google auswählen kann, welche am besten zur Suchanfrage passen.

Werden automatische Assets immer angezeigt?

Nein. Google entscheidet für jede einzelne Suchanfrage neu, ob und welche Assets angezeigt werden – abhängig von Gerät, Position und erwarteter Wirkung. Es gibt keine Garantie, dass ein Asset bei jeder Impression erscheint.

Helfen Anzeigenerweiterungen wirklich beim Ranking?

Ja, indirekt. Die „erwartete Auswirkung von Assets" fließt in den Anzeigenrang ein. Gut gepflegte, relevante Assets können bei gleichem Gebot zu einer besseren Position führen – ein Ersatz für ein solides Gebot und relevante Keywords sind sie aber nicht.

Kann ich Anzeigenerweiterungen für Performance-Max-Kampagnen nutzen?

Teilweise. In Performance-Max-Kampagnen heißen die Bausteine „Asset-Gruppen" und funktionieren etwas anders als in klassischen Suchkampagnen. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zu Performance-Max-Kampagnen.

Wie oft sollte ich meine Assets überprüfen?

Als Faustregel reicht ein Blick pro Monat in den Assets-Bericht, um schwache Sitelinks oder Callouts auszutauschen. Bei größeren Budgets oder saisonalen Angeboten lohnt sich eine wöchentliche Kontrolle.

Wo lerne ich Google Ads inklusive Assets praxisnah und gefördert?

In unseren Paid-Advertising-Kursen lernst du den kompletten Aufbau einer Google-Ads-Kampagne inklusive Assets, Gebotsstrategien und Tracking – 100 % online und, wenn du förderberechtigt bist, komplett kostenfrei über den Bildungsgutschein oder das Qualifizierungschancengesetz.

Bereit für den nächsten Schritt? 🚀

Anzeigenerweiterungen sind einer der einfachsten Hebel, um aus dem gleichen Google-Ads-Budget mehr Klicks herauszuholen – und trotzdem lassen sie viele Werbetreibende ungenutzt liegen. Willst du Google Ads von Grund auf richtig lernen, inklusive Assets, Gebotsstrategien und Conversion-Tracking? In unseren Paid-Advertising-Kursen zeigen wir dir genau das, praxisnah und im eigenen Tempo. Bist du arbeitssuchend oder angestellt, ist die Weiterbildung über Bildungsgutschein oder Qualifizierungschancengesetz in der Regel zu 100 % gefördert. Nutze unseren Förderrechner, um deine Chancen zu checken, oder sichere dir direkt ein kostenloses Beratungsgespräch.

Weitere hilfreiche Quelle: Google-Ads-Hilfe zu Assets.

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